Nationalpark-Partner-Hotel - Pflanzen

20Der Queller erinnert mit seinen durchweg rund 20 cm hohen, fleischigen Büscheln an kleine Kakteen - nicht ohne Grund. Beide speichern in ihrem Gewebe viel Wasser, der Kaktus, um Trockenzeiten zu überdauern, der Queller, um schädliche Salzkonzentration zu vermeiden. Die Blätter des Quellers sind schuppenartig zurückgebildet und mit Ästen verwachsen. Im Spätsommer und Herbst färben sich die Quellerbestände intensiv rot um.

 

 

 

21Der Strandflieder (auch "Bondestave" genannt) hält die breiten, rosavioletten Blütenkronen auf derben Stengel nur etwa handhoch über dem Boden, überzieht aber dicht stehend oft hektarweise das Hallig- und Salzwiesenland und erinnert fast an die spätsommerliche Heideblüte. Der Strandflieder ist durch rigoroses Abflücken derart dezimiert worden, dass er unter Naturschutz gestellt werden musste, um seinen Fortbestand zu sichern.

 

 

 

22Im Spätsommer erscheint auch dann der silbrigglänzende Strandbeifuss auch Strandwermut genannt. In dichten Beständen am Wattufer und an den Grabenkanten der Salzwiesen leuchtet er hervor. Er ist eine alte Arzneipflanze und riecht beim Zerreiben stark aromatisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

23Die wohl bekannteste Dünenpflanze ist der Strandhafer. Auf höheren Dünen und insbesondere im Bereich von Wanderdünen kann er sich oft als einzigster Vertreter der Pflanzenwelt behaupten. Er wird auch zur Befestigung von Dünen und Strandzonen künstlich angepflanzt. Seine Wurzeln reichen metertief hinein in den Boden, und die langen, spitzen Blätter sind eingerollt, um Verdunstungen zu reduzieren.

 

 

 

Wir wünschen Ihnen erlebenswerte Stunden, Tage und Wochen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.